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aktualisiert am 15. November 2024
978-3-8439-0117-8, Reihe Produktentwicklung
Thomas Anton Entwicklungs- und Einführungsmethodik für das Projektierungswerkzeug Pneumatiksimulation
203 Seiten, Dissertation Technische Universität München (2011), Softcover, A5
Ziel dieser Arbeit war die Erarbeitung einer Methodik zur Entwicklung und Einführung von Pneumatiksimulation als Projektierungswerkzeug im Maschinen- und Anlagenbau. Hierzu wurden die Problemstellung vorgestellt, der Stand der Technik und der Forschung erarbeitet und daraus der Handlungsbedarf zur Entwicklung einer Methodik abgeleitet. Auf dieser Basis konnten hierfür allgemeine, werkzeugspezifische und einführungsrelevante Anforderungen definiert werden.
Die erarbeitete Entwicklungs- und Einführungsmethodik besteht im Wesentlichen aus einem Vorgehensmodell in 4-Phasen (4-Phasenmodell) mit detaillierter Beschreibung der Phasenelemente, Methoden- und Werkzeugempfehlungen, Hinweisen auf wichtige Aspekte und weiterführender Literatur sowie einem Managementwerkzeug auf Basis eines Meilensteinplans (gates). Das 4-Phasenmodell wird eröffnet mit dem Eintritt in die Analysephase. Darin wird auf Basis von Analysen zu den beiden Schwerpunkten Systemsimulation und Unternehmen das Simulationsprogramm als Kern des Projektierungswerkzeuges, die Prozessanker sowie die Randbedingungen und Anforderungen zu TECHNIK und ORGANISATION als Leitplanken für die folgenden Phasen definiert. Eingerahmt durch ebendiese aufeinander abzustimmenden Leitplanken folgen im Kern der Konzeptphase die Konzeptentwicklung und -auswahl, sowie in der Realisierungsphase die Detaillierung, Validierung und Umsetzung des Werkzeuges. Abgerundet werden die Entwicklungs- und Einführungstätigkeiten durch Tooleinführung und Prozessintegration. Den Abschluss bildet die Reflexionsphase zur Prüfung der Projektziele. Durch das Projektmanagementwerkzeug gate wurde in der Methodik ein Mechanismus installiert, der an den entscheidenden Stellen des Projektes, z.B. vor dem Eintritt in die Realisierungsphase, die Möglichkeit schafft, Korrekturen vorzunehmen bzw. einzufordern. Als letzte Konsequenz kann auch der Abbruch des Projektes erfolgen. Die Methodik wird vervollständigt durch Erläuterungen und Anwendungshinweise wie z.B. Vorschläge für geeignete, unterstützende Methoden und Hilfsmittel.